[38] Wir hatten verschiedenen Schiffsbedarf von der Victoria geholt und die Zollbedienten waren fünf Minuten später an Bord, um Alles wieder zu confisciren, und überdem sollten wir Strafe zahlen. Es stellte sich später heraus, daß wir nicht im Unrecht waren, wir erhielten das Vorzüglichste jener Gegenstände wieder, und es mag sich vielleicht getroffen haben, daß ich einigen Theil an dieser günstigen Wendung der Angelegenheit nahm. Das Wie indessen ist zu umständlich, um hier näher entwickelt werden zu können.

[39] Cuncos-Indianer werden die Indianer genannt, welche in Valdivia unter den Chilenen leben. Sie nähren sich, wie man zu sagen pflegt, friedlich, und sind selbst halb und halb Christen, wenigstens vorläufig getauft.

[40] Es wird in Araukanien noch die ältere Sprache des Landes gesprochen, welche früher in ganz Chile allgemein war, gegenwärtig aber durch das Spanische vollkommen verdrängt ist, und weiter gegen den Norden, über Conception hinaus, nicht mehr gehört wird.

[41] Eine Prenda ist eine Kuh, ein Pferd, ein Poncho, ein Paar Sporen oder auch mehrere dieser Gegenstände zusammen. Es giebt große und kleine Prendas und bei einem Handel wird vorher bestimmt, aus was die Prenda besteht.

[42] Wahrscheinlich eine glühende Lava-Masse, von einem der Vulkane mit großer Heftigkeit ausgeschleudert.

[43] Es ist mir blos eine Erscheinung bekannt, welche Breislak in seinem Lehrbuche der Geologie anführt, und nach welcher Gimbernat im Jahre 1820 im Februar eine hellleuchtende, dem Nordlichte ähnliche Erscheinung des Vesuvs beobachtete.

[44] Cobija liegt unter 22° 16' südl. Breite.

[45] Nach genauen, von Engländern vorgenommenen Messungen, liegt die Bai unter 22° 6' südliche Breite und 70° 6' 20" westlicher Länge (Greenwich). Die Variation der Nadel ist 11° 45' westlich.

[46] Diese von mir mit nach Europa gebrachten Arten sind:

Achetorhynchus ruficans, Meyen. (Cinclodes? ruficandus. Gray genera of Birds.)