Vom 30. April bis 1. Juli Lloyddampfschiffahrt von Japan über China und Indien nach Triest.
Die Auslagen für diese ebenfalls 8¼ Monate währende Reise würden beiläufig die gleichen sein, wie solche oben sub A angegeben wurden.
Kritik über die Vorbereitungen zur Reise.
Nun will ich noch das Eingangs erwähnte Gutachten über die von mir getroffenen Vorkehrungen zur Reise abgeben.
Die Kenntniss und das Verständniss der englischen Sprache sind unbedingt erforderlich, weil sonst der Genuss der Reise sich in hohem Grade vermindern würde.
Einen wesentlichen Vortheil bringt es den Reisenden, sich Vorschreiben zu verschaffen und rechtzeitig die Ankunft in den zu berührenden Orten an die zur Unterkunft gewählten Hôtels bekannt zu geben. Die vorhergehende Lectüre von Beschreibungen der zu durchziehenden Länder ist sehr angezeigt. Ich wählte hierzu: »Tagebuch meiner Reise um die Erde 1892/93 von Sr. k. u. k. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Franz Ferdinand«, die zwei Bände »Japan« von Baron Siebold, die zwei Bände »Autour du monde« von Baron v. Hübner, und die zwei Handbücher »Indien«, sowie »Japan« von Murray. Die Mitnahme eines Creditbriefes für verschiedene, in den zu bereisenden Ländern etablirte Banken ist geboten. Es sollte aber für die Erhebung von Geld ein allgemein giltiger Abzug festgestellt werden, damit diese Banken nicht nach Willkür vorgehen können.
Von den mitgenommenen Bekleidungssorten habe ich mit Ausnahme des Klapphutes und des weissen Filzhutes im Laufe der fünf Monate jedes einzelne Stück benöthigt. Den Cylinder und einige Paare Glacéhandschuhe habe ich nur bei den officiellen Besuchen in Tokio gebraucht, weil in den beschriebenen Ländern die Herren weder solche Hüte noch Handschuhe tragen. Von den Oberkleidern hätte ich am ehesten die Jagdkleider und den Jaquet-Anzug entbehren können. Betreffs der Unterkleider erscheint es rathsam, so wie die Engländer Tags über leichte Flanell- und nur zum Diner gesteifte Leinenhemden zu tragen. Es kann dann die Zahl der letzteren im Vergleiche zu jener, die ich mitgenommen habe, verringert, dagegen muss eine grössere Zahl der ersteren mitgenommen werden.
Für die Tropenländer habe ich in Port Said und in Bombay den Tropenhut, weisse und färbige Leinenanzüge, Merinoleibchen, Leibbinden, weisse Zeugschuhe und weissen Sonnenschirm angeschafft.
Jagdzeug ist nur dann mitzuführen, wenn ein längerer Aufenthalt in Aussicht genommen ist und wenn für die Jagd entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Desgleichen ist auch Bettzeug nur in dem Falle erforderlich, wenn ein Eindringen in das Innere des Landes bevorstehen sollte.
Eine bedeutende Ermässigung der Auslagen in den Städten kann durch Erwerbung und Ausgabe der Hôtel-Coupons von dem Reisebureau Cook & Comp. erreicht werden.