Die Sonne brach durch und schien lockend auf die weißen Hänge herab. Aber keine Hasenspur war zu sehen.

Wie still es in dem gepuderten Walde war! Nur ein paar feine Meisenpfiffe ertönten auf einigen Tannen. Keine Spur auf dem weißen Teppich, nur die von einem Eichhorn. Und dann die feinen Striche, die eine Maus hinterlassen hatte. Die Zweige bogen sich unter dem Schnee. Die Winterruhe war gekommen. Nur der Sörkjesee lag dort unten offen und schwarz in all dem Weißen; Rauch stieg von ihm auf wie zur Winterszeit.

Wieder einmal ist dieses Gebirgsleben zu Ende, und es geht zu dem Lärm, zu den Nichtigkeiten hinab, zu all dem, was man nicht will, nach dem man sich nicht sehnt.

Das Auge schweift über die schneebedeckten Hänge. Die Berge glänzen in der Sonne, während unten in den Tälern, in Hovin und im Numetal, auf beiden Seiten schwarze Nebelschwaden ziehen.

Es ist ein schmerzliches Gefühl, fort zu müssen. Man möchte so gern bleiben und sehen, wie der Winter sich festsetzt groß, weiß und rein...

Aber gehen wir nur. Um so schöner ist’s, wieder hier heraufzukommen, fernab vom Tal, wo die lichten Birken wachsen und die dunkeln Tannen — wo das Gebirge morgens und abends sich rötet, und die Nacht groß ist und still......

Auf der Auerhahnbalz