„Das war ein schwerer Verlust für den Besitzer?“
„Ach, er war für 2000 Kronen versichert; aber du weißt, das ist kein Preis für so ein gutes Pferd. Aber die Besitzer waren Halstein Sjölie, Simen Landet und andere Große, und für diese Reichen wollen einige tausend Kronen nicht viel sagen.“
Wir mußten weiter und verabschiedeten uns.
„Guten Tag,“ sagte er und zog weiter bergab.
Als wir hoch genug gekommen waren, ließen wir die Räder stehen und gingen zum Fluß hinunter. Es war gegen Nachmittag und Zeit, etwas zu genießen.
Wir schlugen den Weg zu einer Holzhütte ein, um dort, vor Mücken geschützt, unsern Proviant zu verzehren. Eine Flasche Bier legten wir zum Kühlen in den Bach, während wir in die Hütte gingen.
Der Schneider ging voraus. Als er aber in die Türöffnung trat, hörte ich ein fürchterliches Flattern. In der Hütte war ein Birkhahn. Vor Schreck flog er erst in die eine Ecke und dann in die andere; im Dach war ein Loch, durch das er hinaussauste. Dann fiel er draußen auf dem Boden ein. Dort blieb er eine Weile und bedachte sich, dann strich er durch den Wald ab.
Auer- und Birkhähne findet man oft in solchen Holzhütten. Neulich hatte ein Junge einen Auerhahn in einer Hütte erschlagen, was freilich ungesetzlich war.
Wir blieben nicht lange in der Hütte; es gab drin gar zu viele Mücken und Bremsen, da war es draußen doch besser. Freilich war es auch da schlimm, aber zuweilen kam doch ein Windstoß, der Erleichterung brachte.
Ein sicheres Mittel gegen Mücken hatte ich freilich auch mit, Zitronellaöl, das die Engländer in den Tropen gegen Insekten verwenden sollen. Ich hatte gerade eine Flasche von Christiansen von Elverum bekommen, der am Storsjö angelte; er kannte das Öl von Malakka her, wo er Gummiplantagen besitzt.