Über uns segeln Raubmöwen in ihrem leichten Falkenflug (meist Stercorarius crepidatus, seltener S. pomarinus, fast alle mit heller Brust, selten dunklere Formen).

Wie auf der Reise nach Island kommen sie hier in ganzen Scharen, bis zu zehn und zwanzig auf einmal, und sind fast Alleinherrscher. Von Eissturmvögeln sind verhältnismäßig wenige zu sehen, und von den Stummelmöwen hier und da eine.

„Das ist ein totes Revier, hier gibt’s weder Vogel noch Fisch,“ sagt der Steuermann, der neben mir auf der Brücke steht und Ausschau hält.

Vorn auf der Back stehen die Leute; sie unterhalten sich und sehen ostwärts in den aufsteigenden Tag. Oben auf dem Anker sitzt Ove Hjort und singt: „Schönes Tal“. Seine schlanke Gestalt hebt sich dunkel vom Himmel und der hellen Meeresfläche ab.

Aber es ist bald vier Uhr, und ich muß wieder hinunter, um das Wasser zu untersuchen, ob es in der Nähe des Golfstroms wärmer wird, oder ob sich derselbe merkwürdige Wechsel zeigt wie früher......

Es ist weiterhin dasselbe Mischungswasser.

Oben fliegen die Raubmöwen. Einmal kommt eine Stummelmöwe. Da stoßen sie in wilder Jagd auf sie herab, bis sich das geplagte Tier auf das Wasser legen muß. Sonst habe ich hier oft die Raubmöwen selber sich dazu herablassen sehen, etwas im Wasser zu fischen, wenn sie keine Stummelmöwen in der Nähe haben.

Aber dort kommt Ove Hjort mit der Gitarre und singt:

Fade jum, fade jum, sagte der König,

Fade jum, sagte Seine Majestät