Rebenhügel, Tannenwälder,
Mitten hin des Stromes Band,
Schmucke Auen, Weizenfelder,
Schönes deutsches Vaterland!
Zu den blankgeputzten Hütten
Droben auf der Bergeshöh’,
Zog es mich mit raschen Schritten
Und verwundert still ich steh’.
Eine Stimme ruft von innen,
Eine Stimme klar und hell:
„Guter Jüngling, geh’ von hinnen,
Schreit’ nicht über diese Schwell’!
Steig’ auf Burgen, steig’ auf Zinnen,
Sieh’ von außen an das Land,
Was Du sehen kannst da drinnen,
Es verwirrt Dir den Verstand.
Unsrer Hütten trübe Weise
Paßt nicht zu der schmucken Au,
Guter Jüngling, wirst zum Greise,
Und Dein Lockenhaar wird grau.“
Blümlein ranken um die Mauer,
Schön bepflanzt von welker Hand,
Und benetzt von Thränenschauer
Grünt das deutsche Vaterland!
[Drei Schlagworte.]
Wie heißt das Wort, das in der halben Welt
Man gleichbedeutend mit dem Gelde hält,
Doch mit dem Geld, das stets im Säckel bleibt,
Und schon von selbst die besten Zinsen treibt?
Es ist, es heißt, die, die, die, die,
Die theure Bourgeoisie!
Wie heißt das Wort, das in der halben Welt
Man gleichbedeutend mit dem Elend hält,
Doch mit dem Elend, das mit wack’rem Muth
Die schwere große Arbeit thut?
Es ist, es heißt, der, der, der, der,
Es heißet: Proletarier!
Wie heißt das Wort, das in der halben Welt
Man gleichbedeutend mit Utopien hält,
Doch mit Utopien, ähnlich Morgenlicht,
Das hell und warm zu jedem Herzen spricht?
Es ist, es ist mein Ideal,
Das große Wort, es heißt: social.