[Das Röselein.]

Grüß Dich Gott, mein Röselein,
Schön und klein und sanft Du bist:
Wie sie so anmuthig ist!

Röselein, gern seh ich Dich!
Bleib so still und lieb und rein:
Bleib so ewig jung und mein!

Röslein mein, o denk an mich!
Purpurroth und grün Dein Stiel:
Geist und Anmuth hat sie viel!

Röslein, Dich, Dich liebe ich!
Zart drück’ ich Dich an den Mund:
Nehme Abschied, bleib gesund!

Blättlein klein, o bleibet frisch,
Ihres Zweiges dunkelgrün:
Ach, ich muß von dannen zieh’n!

Röslein, nein, es war nur Scherz:
Ewig, ewig bleib ich Dein!
Ewig bleibst Du lieb und fein!

Röselein, o grüß Dich Gott,
Schön und frisch und mein Du bist:
Voll mein Herz vor Freuden ist! —

[Das Wunderlieb oder die Bucht in Wöckelsdorf.]

Tief unten zwischen Bergen
Da liegt ein Fischerkahn,
Den lenkt das Wundermädchen,
Die ’s Vielen angethan.