Sag’, was hängst Du so daran,
An dem ird’schen Wahn?
Sieh das Glück in Wahrheit an,
Gleicht es schwankem Kahn. —
Schaukelt auf den Wellen sich,
Gleitet hin und her,
Schwebet leicht veränderlich
Auf des Lebens Meer.
O mag ein Engel Dir die Schrift diktiren,
Daß jedes Wort mir Wonne sei und Lust,
Ein Engel Deine Feder führen,
Ein Zauber drinnen leben unbewußt!
Damit, wenn ich das Siegel löse,
Das Glück sich ungetrübt daraus ergießt,
Und keine Wolke, keine böse,
Mein Geist von Deinem Geiste liest.
Unter mir die tausend Plagen
Unsrer Kleinlichkeit,
Ueber mir die tausend Fragen
Unsrer Ewigkeit.
Neben mir der Rosenschimmer
Goldner Poesie,
Schlag’t das Saitenspiel in Trümmer,
Sie zerstört ihr nie! —