Und Du Erde, stille, kalte,
Birgst in Tiefen Du nicht Feuerschlünde?
Hast Du keine für die ärgste Sünde?
Rüttle Dich, Du kräft’ge Alte!
Spei sie aus mit einem Zuge,
Unterwelt und heil’ges Himmelsfeuer,
Schlag’ zusammen über Ungeheuer,
Und geheuer wird’s im Fluge!
[Motto.]
Sei ein Mensch, hab ein Herz
Unter Millionen,
Wie ein Fels, wie ein Stern,
Stehe fest, leuchte fern,
Setz’ die Welt in Staunen!
Sei ein Mensch, hab’ ein Herz
Für die Millionen,
Wenn’s der Thor auch Wahnsinn nennt,
Weil er keine Weisheit kennt,
Kannst Du drüber staunen?
Sei ein Geist, schür’ die Gluth
Unter Millionen,
Selber heiß, selber glüh’,
Fürchte nie, raste nie,
Setz’ die Kraft in Staunen.
Sei ein Geist, schür die Gluth
Unter Millionen,
Laß auf Erden eine Spur,
Ahne sie und lächle nur,
Es giebt sichre Kronen.
Sei ein Geist, schür’ die Gluth
Unter Millionen,
Wie am Himmel still ein Stern,
Wirke lächelnd, scheide gern,
Alles wird sich lohnen!
[Der Invalide.]
Ein alter Mann mit grauen Haaren,
Tiefbraun von Hand und Angesicht,
Aus dem, so stark die Glieder waren,
Hohnfrei ein stilles Lächeln spricht.