Und hätte ich nicht den Glauben
An Gottes Barmherzigkeit,
Ich wäre ja längst erlegen
Der Bosheit, dem albernen Neid!
Es scheint der Mond in’s Zimmer,
Ein Sternlein strahlt in’s Haus,
Ich denke nach, wie immer,
O nicht an Saus und Braus.
Ich denk’ an all das Schöne —
Die große Illusion —
Der Täuschung Meistertöne —
Ein Jeder kennt sie schon.
Was ihr das Herz erzählte,
Das süße Märchen, schön,
In Worten, lieb gewählte, —
— Doch wild auch gleich dem Föhn
Wie Saiten, hart gestählte —
Ein flüsterndes Gestöhn.
Tröstend senkt die Poesie
Sich auf meine Seele,
Ihren Schleier hebet sie,
Wenn ich’s euch erzähle.
Goldne Leyer, bleibe mein,
Häng’ Dich um die Seele,
Deine Töne, klar und rein,
Liebend ich sie stehle.
Daß die Sterne blässer werden,
Wenn das Herz vor Leiden glüht,
Hätte nimmer ich gedacht!