[644] Eine Drachme = 41/2 g.

[645] Eine genaue Analyse des Inhalts beider Papyri gibt E. v. Lippmann in seiner Alchemie auf S. 1–26. Nach Diels, Antike Technik S. 21, läuft die Vermehrung der Metalle nicht etwa lediglich auf Betrug, sondern ursprünglich auf die Vorstellung hinaus, daß das Metall sich ähnlich vermehren lassen müsse wie ein in die Erde gepflanztes Samenkorn.

[646] So sagt H. v. Mohl in einer 1863 gehaltenen Rede von den Alten: »Sie blieben in den Naturwissenschaften auf einer durchaus kindlichen Stufe und bieten ein Beispiel dafür, daß der höchste philosophische Scharfsinn unfähig ist, in den Naturwissenschaften etwas zu leisten, wenn er sich nicht auf die genaue Erforschung der Körper stützt.« Wie Mohl, so urteilten die meisten Naturforscher während des größten Teiles des 19. Jahrhunderts. Erst in den letzten Jahrzehnten, nachdem der Sinn für die Geschichte der Wissenschaften bei ihren Vertretern lebendiger wurde, ist man anderer Ansicht geworden. Und der ganze Gang unserer bisherigen Betrachtung hat zur Genüge gezeigt, daß ein Urteil, wie dasjenige v. Mohls, in seiner Allgemeinheit wenigstens, nicht zutrifft.

[647] Lindner, Weltgeschichte. I. 34.

[648] Dieser richtete sich nur gegen die Heiden, nicht aber gegen Christen, Juden und Parsen (Bem. von E. Wiedemann).

[649] Lindner, Weltgeschichte seit der Völkerwanderung. I. 96.

[650] K. Lasswitz, Geschichte der Atomistik. Bd. I. S. 12.

[651] Tertullian, De praescr. haeretic. cap. 7.

[652] Bedeutende Fragmente dieser Schrift sind als Bestandteile der Werke von Eusebius auf uns gekommen (Ausgabe von Dindorf, Leipzig 1867. Bd. II. S. 321). Eine Übersetzung dieser Fragmente enthält: Georg Roch, Die Schrift des alexandrinischen Bischofs Dionysios des Großen »Über die Natur«. Leipzig 1882.

[653] So sagt Lasswitz in seiner trefflichen Darstellung der Atomistik im Mittelalter (K. Lasswitz, Gesch. d. Atomistik. Bd. I. S. 29).