[703] Alfarabi verfaßte eine enzyklopädische Darstellung der Wissenschaften, die arabisch und in lateinischen Übersetzungen erhalten ist (De scientiis). Näheres enthält die Abhandlung von E. Wiedemann, Beiträge zur Geschichte der Naturwissenschaften. XI. Erlangen 1907. (Sitzungsberichte der physikalisch-medizinischen Sozietät in Erlangen. 39. Bd.)

[704] Dieser erschien, ins Lateinische übersetzt, im Druck zuerst in Venedig im Jahre 1493.

[705] E. Renan, Averroes et l'Averroisme. Paris 1852.

[706] Reliqua librorum Friderici II. imperatoris de arte venandi cum avibus. Ed. J. G. Schneider. T. I. II. Lipsiae 1788/89. Siehe auch Carus, Geschichte der Zoologie. München 1872. S. 206, und Burkhardt, Geschichte der Zoologie. Leipzig 1907. S. 45.

[707] Opticae thesaurus Alhazeni Arabis libri VII, nunc primum editi a Frederico Risnero. Basileae 1572. Vergleiche auch Schnaase, Die Optik Alhazens. Programm des Friedrichs-Gymnasiums zu Stargard. 1889. Alhazens vollständiger Name lautet Abû Alî Muhammed ben el Hasan ibn el Haitam el Basri. Eine arabische, mit Abbildungen versehene Handschrift seines Werkes wird in Leyden aufbewahrt. Risners Übersetzung ist eine gekürzte, indes getreue Wiedergabe des Originals.

Über eine spätere arabische Bearbeitung von Alhazens Optik hat E. Wiedemann ausführlich berichtet. Siehe das Archiv f. d. Geschichte d. Naturwiss. u. d. Technik. 1912. S. 1–53.

[708] Diese Ansicht begründet er fälschlich damit, daß die Zerstörung der Linse eine Vernichtung der Sehkraft zur Folge habe, während die Verletzungen anderer Teile des Auges seiner Meinung nach eine solche Wirkung nicht hervorbringen.

[709] Im 3. Buche seiner Optik.

[710] Siehe auch Schnaases »Alhazen« in den Schriften der Danziger Gesellschaft. N. Folge. Bd. VII. S. 140.

[711] Optic. Thes. VII. 48.