[767] Die Gründung der Städte bedeutet eine der fruchtbarsten Errungenschaften des Mitteltalters. Dadurch erfolgte eine Loslösung der Arbeit von der Scholle. Vor der Entwicklung der Städtefreiheiten besaß im Mittelalter niemand Rechte und ausgiebige Lebensquellen, der nicht mit der Scholle verknüpft war. Siehe Grupp im 2. Bande seiner Kulturgeschichte d. Mittelalters.

[768] Der älteste bekannt gewordene Geldwechsel stammt aus dem Jahre 1207. Siehe Grupp, Kulturgeschichte d. Mittelalters. 1894. Bd. II. S. 56. Im Orient waren Wechsel, Geldanweisungen und Abrechnungsanstalten weit älter.

[769] Beide gehören der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts an.

[770] Diese Lehre war aber nicht allgemein angenommen. (Bemerkung von Würschmidt.)

[771] M. Maywald, Die Lehre von der zwiefachen Wahrheit, ein Beitrag zur Geschichte der scholastischen Philosophie. Berlin 1861. Siehe auch J. Tyndall, Religion und Wissenschaft, sowie Langes Geschichte des Materialismus.

[772] Jourdain, Geschichte der aristotelischen Schriften im Mittelalter, übersetzt von Ad. Stahr. Halle 1831.

[773] Meyer, Geschichte der Botanik. Bd. IV. S.

[774] In Lauingen. Als Geburtsjahr ist neuerdings mit großer Wahrscheinlichkeit das Jahr 1207 nachgewiesen (Enders im Histor. Jahrbuch der Görresgesellschaft. 1910. S. 293).

[775] Siehe auch Peters, Der griechische Physiologus und seine orientalischen Übersetzungen. Berlin 1898. Das genannte Werk enthält auch eine Geschichte der merkwürdigen Schrift.

[776] M. Goldstaub, Der Physiologus und seine Weiterbildung, besonders in der lateinischen und byzantinischen Literatur. Philologus, 1901. Supplementband 8, 3.