[785] Auch nach Warburg (Berichte der Deutschen botan. Gesellschaft. 1901. S. 153) hat das Mittelalter weder für die wissenschaftliche, noch für die angewandte Botanik neue Bahnen erschlossen, wenn auch die Araber auf dem Gebiete der Heilmittellehre manche neue Tatsache fanden.

[786] Nach H. Stadler, Albertus Magnus von Cöln als Naturforscher und das Kölner Autogramm seiner Tiergeschichte. Leipzig 1908.

Nach der Kölner Handschrift, welche nach Stadler von den vorhandenen Handschriften die beste ist, hat der Genannte eine Ausgabe der Tiergeschichte des Albertus Magnus veranstaltet: Albertus Magnus, De animalibus libri XXVI. Nach der Cölner Urschrift. Erster Band, Buch I-XII enthaltend. Münster i. W., Aschendorff. 1916.

[787] Die Albertus Magnus zugeschriebenen, eigentlich alchemistischen Werke sind nach E. v. Lippmann als Fälschungen zu betrachten.

[788] Kopp, Beiträge z. Geschichte der Chemie. 3, 64 u. f.

[789] Das Geburtsjahr steht nicht fest. Die Angaben schwanken zwischen 1210 und 1214. Doch nimmt man wohl meist 1214 an. (Feier in Oxford 1914. Vgl. »Die Roger Bacon-Commem.«.)

[790] Sebastian Vogl, Die Physik Roger Bacons. Inaug.-Dissertation. Erlangen 1906.

[791] Von Peregrinus ist noch eine Schrift über den Magneten erhalten. Peregrinus unterschied die Pole des Magneten und wies die Anziehung der ungleichnamigen Pole nach.

[792] Gerbert war in Frankreich geboren. Er besuchte die arabischen Hochschulen in Sevilla und Cordova und wurde im Jahre 999 zum Papst gewählt; als solcher führte er den Namen Sylvester II.

[793] Vogl a. a. O.