[622] Daß Goethes umfangreiche, im ganzen als verfehlt zu betrachtende Farbenlehre (sie umfaßt allein fünf Bände der großen Weimarer Goetheausgabe) manchen trefflichen Gedanken aufweist, hat vor einigen Jahren E. v. Lippmann gezeigt (Zeitschrift für Naturwissenschaften, Bd. 74, 1901). Die Hauptschwäche der Goetheschen physikalischen Untersuchungen besteht darin, daß er das experimentelle und mathematische Rüstzeug des Physikers nicht nur nicht genügend kannte, sondern es auch allzu gering einschätzte. Von seinem Mißerfolg ließ sich Goethe nicht überzeugen; er betrachtete vielmehr seine Farbenlehre als sein verdienstvollstes Werk, dem gegenüber er sich »auf alles, was er als Poet geleistet, nichts einbildete.«
[623] Goethes Metamorphosenlehre hat vor kurzem A. Hansen in ihrer Bedeutung und in ihrem Zusammenhange mit den Arbeiten Wolffs gewürdigt. Siehe A. Hansen, Goethes Metamorphose der Pflanzen. Goethe, Jahrbuch XXVII. Band 1906. S. 207-225 und das unter dem gleichen Titel erschienene ausführlichere Werk Hansens.
[624] Sechs pflanzenphysiologische Abhandlungen von Thomas Andrew Knight (1803-1812); übersetzt und herausgegeben von H. Ambronn. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften. Band 62. Leipzig, W. Engelmann, 1895.
[625] Durch Johnson im Jahre 1823.
[626] Abhandlung vom Jahre 1811.
[627] Siehe Abschnitt [5] dieses Bandes.
[628] Abhandlung vom Jahre 1812.
[629] Siehe Seite 140 dieses Bandes.
[630] Ingenhouß, Versuche mit Pflanzen; übersetzt von Scherer, 1786.
[631] Durch Senebier.