[204] S. Cannizzaro, Abriß eines Lehrgangs der theoretischen Chemie (1858). Als 30. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von Lothar Meyer. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1891.
Stanislaus Cannizzaro wurde 1826 in Palermo geboren. Er wirkte als Professor der Chemie an verschiedenen Orten Italiens.
[205] Im Jahre 1818 entdeckten die Franzosen P. L. Dulong und A. Th. Petit, daß das Produkt aus dem Atomgewicht und der spezifischen Wärme für die im festen Zustande befindlichen Elemente annähernd konstant (6,4) ist. Dieser konstante Wert wird als Atomwärme bezeichnet.
[206] Annalen der Chemie, Bd. 85, S. 368 u. f.
[207] Wie sich A. W. v. Hofmann auf der 63. Vers. deutscher Naturf. und Ärzte ausdrückte. Siehe auch v. Hofmann, J. v. Liebig und Fr. Wöhler, zwei Gedächtnisreden. Leipzig 1891. S. 24.
[208] J. Liebig, Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Agrikultur und Physiologie, 1842. S. 167.
[209] Max von Pettenkofer wurde 1818 in der Nähe von Neuburg a. d. Donau geboren. Er wirkte als Professor der Hygiene in München und leitete dort gleichzeitig das auf sein Betreiben eingerichtete, erste hygienische Institut. Auch die Einrichtung von Lehrstühlen für Hygiene an den übrigen Universitäten ist besonders auf den Einfluß Pettenkofers zurückzuführen. Pettenkofer starb 1901 in München. Einen Nachruf widmete ihm sein Schüler und Mitarbeiter Voit unter dem Titel: Max von Pettenkofer zum Gedächtnis. Rede im Auftrage der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in der öffentlichen Sitzung vom 16. November 1901 gehalten von Carl von Voit. München 1902.
[210] C. Dubois Reymond, Gedächtnisrede auf J. Müller. Abhandlungen der Berl. Akademie 1859/60.
[211] J. Müller, Handbuch der Physiologie des Menschen. Coblenz 1833 bis 1840. 2 Bde.
[212] Johannes Müller, Zur vergleichenden Physiologie des Gesichtssinnes. Leipzig 1826, Teil VII, Kapitel 4 und 5.