[195] Jean Baptiste Dumas (1800-1884) wirkte als Professor der Chemie in Paris, wo er als Lehrer in einem von ihm selbst gegründeten Laboratorium und als Forscher, sowie bei der Organisation des öffentlichen Unterrichts eine hervorragende Tätigkeit entfaltete.

[196] Die heutigen Konstitutionsformeln lauten: CH3COOH und CCl3COOH. Der Umsatz erfolgt nach der Gleichung: CH3COOH + 6Cl = CCl3COOH + 3HCl.

[197] Den Typus Grubengas stellte Kekulé im Jahre 1856 auf (Annalen der Chemie, Bd. 101, S. 204).

[198] A. W. Williamson wurde 1824 in der Nähe von London geboren. Seine Theorie der Ätherbildung erschien 1852 (Quat. Journ. chem. Soc. IV).

[199] A. W. von Hofmann wurde 1818 in Gießen geboren. Er ist aus der Schule Liebigs hervorgegangen. Als akademischer Lehrer in Bonn, in London und in Berlin, sowie als Forscher auf allen Gebieten der Chemie entfaltete Hofmann eine ganz hervorragende Tätigkeit. Seine Forschungen kamen auch der chemischen Technik in hohem Maße zu gute. Vor allem schuf er die wissenschaftlichen Grundlagen, die zu dem so außerordentlichen Emporblühen der Teerfarbenindustrie in Deutschland geführt haben.

[200] Von Stibium, dem lateinischen Wort für Antimon.

[201] Siehe S. 138.

[202] H. Kolbe, Über den natürlichen Zusammenhang der organischen mit den unorganischen Verbindungen (1859). Als 92. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben von E. v. Meyer. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1897.

Hermann Kolbe wurde 1818 in der Nähe von Göttingen geboren. Er war Schüler von Wöhler und von Bunsen. Während der letzten beiden Jahrzehnte seines Lebens wirkte er als Professor der Chemie in Leipzig. Kolbe starb 1884.

[203] Karlsruhe 1860.