[298] Dutrochets Physiologische Untersuchungen erschienen 1824. Sie wurden in deutscher Übersetzung als 154. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften herausgegeben. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1906.
[299] Die in Brasilien einheimische Mimosa pudica L., deren Blätter in so hohem Grade reizbar sind, daß sie das dankbarste Objekt für die Untersuchung der Reizbewegungen bilden.
[300] Näheres über den Entwicklungsgang der Anatomie der Pflanzen, siehe im II. Bande, S. 340 und im IV. Bande an späterer Stelle.
[301] Purkinje (1787-1869) wirkte als Professor der Physiologie in Breslau. Er machte besonders auf den zelligen Bau der Epithelien aufmerksam.
[302] Siehe S. 157 dieses Bandes. Bis zu welcher Klarheit Dutrochet in der Auffassung der Zellen als Elementarorganismen schon gelangt war, geht aus folgenden Worten hervor: »Die Beobachtung lehrt, daß jede Zelle ein besonderes Organ mit einer eigenen Membran ist, das man deutlich von den umgebenden Organen abheben kann, sodaß sich annehmen läßt, die verschiedenen Zellen seien miteinander nur verklebt. Diese Theorie wird durch meine Beobachtungen über den Bau der Tiere gestützt. Diese Beobachtungen lassen nämlich die Gewebe gleichfalls als die Vereinigung einer ungeheueren Zahl von Zellbläschen erscheinen.«
[303] Siehe III. Band, S. 360.
[304] Ernst Brücke, Über die Bewegungen der Mimosa pudica. Siehe das Archiv für Anatomie und Physiologie von J. Müller. 1848. Seite 434. Neuerdings herausgegeben als II. Abhandlung des 95. Bandes von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.
[305] Ernst Brücke, dessen Verdienst um den Ausbau der Physiologie der Tiere an anderer Stelle geschildert werden soll, wurde 1819 in Berlin geboren. Er zählte zu den Schülern Johannes Müllers. Im Jahre 1849 wurde er Professor der Physiologie in Wien. In dieser Stellung entfaltete er vierzig Jahre eine hervorragende Tätigkeit als Lehrer und als Forscher. Brücke starb 1892.
[306] Sachs, Geschichte der Botanik. S. 602.
[307] E. Brücke, Über das Bluten des Rebstockes. 1844. Ostwalds Klassiker, Bd. 95. I. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1898.