| 1 - x | = e-at und |
| l (1 - x) | = -at |
| -l (1 - x) | = at |
| l 1/(1 - x) | = at |
| a | = 1/t . l 1/(1 - x) |
[528] Wilhelmy bediente sich der Bequemlichkeit halber der Briggschen statt der natürlichen Logarithmen, wodurch an den Verhältnissen nichts geändert wird. Es ist nur jeder der berechneten Werke 2,3026mal kleiner, weil in diesem Maße der Briggsche Logarithmus einer Zahl kleiner ist als der natürliche.
[529] a wird auch als der Geschwindigkeitskoeffizient der Reaktion bezeichnet.
[530] Berthelot und L. Péan de Saint-Gilles, Untersuchungen über die Affinitäten. Als Bd. 173 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften übersetzt und herausgegeben von M. und A. Ladenburg. Leipzig, W. Engelmann 1910.
Die Abhandlung erschien 1861 und in den folgenden Jahren in den Annales de Chimie et de Physique (Bd. 65, 66 und 68).
Berthelot gehörte zu den hervorragendsten Forschern, die Frankreich im 19. Jahrhundert hervorgebracht hat. An wissenschaftlicher Bedeutung steht er einem Liebig und einem Bunsen nicht nach. Marcelin Berthelot wurde 1827 in Paris geboren (er starb dort 1907), wo er eine Professur bekleidete. Seine bedeutendsten Leistungen betreffen die organische Synthese, die allgemeine Chemie, die Thermochemie und die Geschichte seiner Wissenschaft.
Péan de St.-Gilles war ein Schüler Berthelots. Er ging ihm bei der großen, zahllose Experimente erfordernden Untersuchung über die Bildung und Zersetzung der Äther als Mitarbeiter zur Hand.
[531] Über Berthollet (17) siehe Bd. III, S. 167 u. f.
[532] Berthelot benutzte einen bei gewöhnlicher Temperatur festen Alkohol (Äthal) und Stearinsäure. Sie verbanden sich bei etwa 200° unter Abscheidung des Wassers vollständig zu Stearinsäureäthaläther.
[533] Die Ergebnisse der von Guldberg und Waage gemeinsam angestellten Untersuchungen wurden in drei Abhandlungen in den Jahren 1864, 1867 und 1879 veröffentlicht. Diese Abhandlungen wurden neuerdings in deutscher Übersetzung als 104. Band von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften von neuem herausgegeben. Der 139. Band von Ostwalds Klassikern enthält drei Abhandlungen, die Guldberg allein verfaßte und 1867-1872 veröffentlichte.