Cato Maximilian Guldberg wurde 1836 in Christiania geboren, wo er Mathematik und Naturwissenschaften studierte. Als Preis für die Lösung einer von der Universität gestellten, mathematischen Aufgabe erhielt er ein Stipendium, um sich im Auslande fortzubilden. Nach seiner Rückkehr wurde er Lehrer an der Kriegsakademie und später Professor der angewandten Mathematik an der Universität.

Peter Waage wurde 1832 in einem kleinen Ort des südlichen Norwegens geboren. Er wirkte seit 1862 als Professor der Chemie an der Universität in Christiania.

[534] Siehe S. 345 dieses Bandes.

[535] In der Abhandlung vom Jahre 1867. S. Ostwalds Klassiker, Bd. 104. S. 100.

[536] Ostwalds Klassiker, Bd. 104. S. 106.

[537] J. H. van't Hoff, Die Gesetze des chemischen Gleichgewichts für den verdünnten, gasförmigen oder gelösten Zustand. Als Bd. 110 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften übersetzt und herausgegeben von Georg Bredig. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1900.

Jacobus Henricus van't Hoff wurde 1852 als Sohn eines Arztes in Rotterdam geboren. Er empfing eine realistische Vorbildung, studierte zunächst Technologie, wandte sich dann aber in Leyden, Bonn und Paris theoretischen Studien zu. Seine ersten Arbeiten, die unter dem Einflusse von Kekulé und Wislicenus entstanden, betrafen das Gebiet der Strukturchemie. Sie führten van't Hoff zu der Annahme einer verschiedenartigen Lagerung der Atome im Raume und begründeten den heute als Stereochemie bezeichneten Zweig der chemischen Wissenschaft.

Im Jahre 1878 wurde van't Hoff Professor der Chemie an der Universität Amsterdam. Von dort wurde er 1896 als Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften nach Berlin berufen. Dort entstanden seine Arbeiten über die Entstehung der ozeanischen Salzablagerungen. Van't Hoff starb am 1. März des Jahres 1911.

Eine ausführliche Biographie van't Hoffs veröffentlichte sein Schüler und Freund Ernst Cohen: »Jacobus Henricus van't Hoff, sein Leben und Wirken«. Leipzig, Akademische Verlagsgesellschaft, 1912. 638 S. mit 2 Gravüren und 90 Abbildungen. Den Schluß bildet eine Bibliographie der Werke und Abhandlungen van't Hoffs und seiner Schüler.

[538] Siehe S. 38-44 dieses Bandes.