„Weydemeyer hat mir unlängst auf mein Betreiben geschrieben, er müsse ernstlich sich hinter Korff rücken, der die 50 Brumaires abgesandt haben soll. Weydemeyer hat, glaube ich, kleine Forderungen an Korff und wird deswegen wohl ihm die Absendung respektive Bezahlung des Portos aufgetragen haben. – Die übrigen 300 Brumaires ... noch nicht abgesandt ....“

Ich habe vorige Woche wegen Abdruck des Brumaire an F. Streit in Koburg geschrieben, der in ähnlichen Artikeln handelt.

Apropos. Nr. 15 stand in der Tribune. –

Nachträglich habe ich noch zu berichten:

Am 3. allerdings fand förmliche Ehescheidung statt zwischen Kinkel und dem coffre fort. Reichenbach hat in seinem Namen das Geld auf der Bank von England deponiert. –

Freund Jones war die vorige Woche ein Haar breit am Untergehen seines Blattes. Wöchentliches Defizit. Überworfen mit dem Komitee und den zwei Bürgern, die ihm das Geld bis jetzt vorgeschossen. Plötzliche Rettung. M’Gowan hat den Druck übernommen, schießt das wöchentliche Defizit vor, und Jones haust jetzt im Office des alten Northern Star. M’Gowan hat den Harney herausgeschmissen, und der Esel hatte ihm für 40 Pfund den alten Star abgekauft.

In Frankreich nach der Gazette Agricole ein Defizit der nächsten Ernte von einem Drittel below the average,[2] was nach J. B. Say in Frankreich gleich famine.[3] – In Deutschland mittlere Ernte. In England schon Abflüsse von Geld von der Bank für Getreideeinkäufe. Dabei tolle Spekulation in der City. Vorige Woche Bankrotte auf der Stock Exchange. Endlich in Nordamerika, wie ich aus dem New York Herald sehe, die allertollste Spekulation in railways, bancs,[4] Häuserbauen, unerhörte Expansion des Kreditsystems usw. Ist das nicht approaching[5] der Krisis? Die Revolution könnte früher kommen als uns erwünscht. Nichts schlimmer, als wenn die Revolutionäre für Brot sorgen sollen.

Dein K. M.


[1] Peinlich.