Der Brief von Massol mit dem Artikel für Dana per zweite Post – ich habe ihn nicht hier.


[1] Es hätte kein Ende genommen.

187

28 Deanstreet, London, 8. September 1852.

Lieber Engels!

Dein Brief heute kam in eine sehr aufgeregte Atmosphäre.

Meine Frau ist krank, Jennychen ist krank, Lenchen hat eine Art Nervenfieber. Den Doktor kann und konnte ich nicht rufen, weil ich kein Geld für Medizin habe. Seit acht bis zehn Tagen habe ich die family mit Brot und Kartoffeln durchgefüttert, von denen es noch fraglich ist, ob ich sie heute auftreiben kann. Diese Diät war natürlich nicht förderlich bei den jetzigen klimatischen Verhältnissen.

Artikel für Dana schrieb ich nicht, weil ich nicht den Penny hatte, um Zeitungen lesen zu gehen. Sobald Du übrigens Nr. 19 geschickt hast, werde ich in einem Briefe meine Ansicht über 20, die Zusammenfassung der Jetztsauerei schreiben.

Als ich bei Dir war und Du mir gesagt hattest, mir bis Ende August eine etwas größere Summe beschaffen zu können, schrieb ich das meiner Frau zur Beruhigung. Dein Brief von vor drei bis vier Wochen deutete an, daß nicht viele Aussicht sei, läßt indes noch einige. So hatte ich bis Anfang September alle Gläubiger, denen, wie Du weißt, immer nur kleine Fragmente abgezahlt werden, hingeschoben. Jetzt ist der Sturm allgemein.