»Ach nein – hier ist's herrlich,« betheuerte Jener, der, von seinen Plagegeistern für den Augenblick befreit, wieder das so lang gehegte und genährte romantisch wilde Sehnen in sich erwachen fühlte – »hier ist's so wundervoll, mit dem grünen Laubdach über uns, dem blauen sternbesäeten Himmel als Decke, und dem dunkelen, rauschenden Wald um uns her; wozu da noch ein Dach, was uns doch nur den Anblick des prachtvollen Firmamentes entziehen würde; kommen Sie hierher, Bob, legen Sie sich neben mich und erzählen Sie mir etwas aus Ihrem Leben.«

»Bob ist hungrig,« war die lakonische Antwort.

»Nun ja, da es einmal erwähnt wird,« meinte der Deutsche, »so wäre mir auch ein Bissen Warmes nicht so unerwünscht, ein Tasse Thee könnte besonders gar Nichts schaden.«

»Viel Thee im Wald,« sagte Bob.

»Thee? grüner Thee?«

»Gewiß grüner Thee – will der Weiße Thee haben?«

»Das wäre nicht so übel,« erwiederte Sechingen, »auf alle Fälle können wir es versuchen.«

Bob riß hierauf einen kleinen, neben ihm wachsenden grünen Strauch aus der Erde, wischte die Wurzel so rein als möglich mit seinem Jagdhemd ab, schnitt sie in dünne Spähne, that sie in den Blechbecher, den er an seiner wollenen Decke hängend trug, füllte diesen dann voll Wasser und setzte ihn auf die Kohlen.

»Und das wird Thee?« frug Sechingen ungläubig.

»Ahem,« war Bob's Antwort, der nur mit dem Kopfe nickte.