»Hm,« sagt der Ausschenker, »dann müssen Sie pränumerando bezahlen, ich kann Ihnen nicht helfen!«

»Und wer hat Ihnen denn gesagt, daß ich das nicht werde,« entgegnete pikirt der Fremde.

»Oh well!« sagt der Ausschenker, keineswegs dadurch außer Fassung gebracht, »dann ist alles in Richtigkeit.«

»Und der Preis?« fragt der Fremde.

»Drei Dollar die Woche!«

Der Mann bezahlt und bittet den Barkeeper nun, ihm sein Zimmer zu zeigen; dieser steigt mit ihm eine kleine, schmale Treppe hinauf, öffnet die sich fast an der obersten Stufe befindende Thür, und weist den Ebengekommenen hinein.

Es ist ein ziemlich großer Raum, der die ganze Breite des Hauses einnimmt, mit drei Fenstern und einem gewaltigen Kamin an der Seite, das Ganze hat aber ein unfreundlich kaltes Aussehen, denn in dem Kamin liegen Stiefeln, Stöcke, Hutschachteln, Pfeifen etc. etc., und beweisen zur Genüge, wie wenig von dieser Seite auf ein gutes, erquickendes Feuer zu hoffen sei. Des Fremden, den Raum schnell durchfliegende Augen zählen fünfzehn zweischläfrige Betten, die eines neben dem andern an den Wänden hin und in der Mitte stehen, und eine ziemlich zahlreiche Schlafgenossenschaft versprechen. Nur ein Tisch und etwa acht oder neun Stühle dienen dem Worte »Mobilien« zur Entschuldigung, und die umherhängenden verschiedenartigen Kleidungsstücke sind nicht gerade geeignet, dem Ganzen ein freundlicheres Aussehen zu geben.

»Und hier soll ich schlafen?« fragt mit gerade nicht freudiger Überraschung der Fremde.

»Ja!« ist die Antwort – »in diesem Bette hier, mit einem Amerikaner – es ist ein ganz ordentlicher Mann!«

»Und kann ich kein Bett für mich allein bekommen?«