„O das Schütteln schadet ihm Nichts,“ sagte Försterling, nahm die leere Flasche beim Hals und warf sie so weit er konnte in die trockene Schlucht hinab. Diese war schon ganz mit zerbrochenem Glase bestreut und wurde von den dort manchmal umherstreifenden Indianern auf das sorgfältigste gemieden. „Das verwünschte Umdrehen, das auf den Kopf halten kann der Brandy aber nicht vertragen. Ich wollte wirklich Meier und Hammerschmidt kämen. Wo zum Henker die auch wieder so spät in der Nacht stecken.“
Eine halbe Stunde verging noch, ohne daß sich das mindeste hören ließ. Es war indessen stockdunkel geworden und nicht einmal Mondschein, während der Platz, wo die Zurückkommenden mit den beladenen Thieren, etwa eine halbe Meile weiter aufwärts, durch den Gulch selber mußten, durch die dichten Büsche und mehr noch durch die überall dort gegrabenen Löcher im Dunklen sehr bös zu passiren war.
Endlich horchte Försterling hoch auf:
„So leben wir, so leben wir, so leben wir alle Tage.“
„In der allerschönsten Saufcompagnie!“ —
klang es klar und deutlich durch die Büsche.
„Ich bin liederlich, Du bist liederlich, sind wir nicht liederliche Leute,“ sang eine kreuzfidele feine Stimme dazwischen.
„Das ist der liederliche Hammerstrick!“ sagte Försterling kopfschüttelnd, „der bringt sich wieder einen famosen Rausch mit zu Haus.“
„Ja, wenn er nur den Esel auch mit bringt,“ sagte Albert — „Und Panning hör’ ich noch gar nicht dabei.“