»Nun?« sagte Georgine kalt.
»Diese – diese Ueberraschung...«
»Wünschen Sie noch uns zu begleiten?«
»Aber, gnädige Frau, welche Frage!« rief Herr von Silberglanz erschreckt.
»Sie werden dann hintenaufstehen müssen.«
»Erlauben Sie mir nur, daß ich meine Pelzstiefel geschwind anziehe. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, das war ein Schnee hier herauf, daß ich beinahe stecken geblieben wäre.«
»Im Pfad?«
»Ich – verfehlte den Weg. Glücklicherweise fand ich einen biedern Holzfäller oder Köhler oder was er sonst ist, der mich wieder zurechtwies,« sagte der Baron, der sich an der Holzbank den Schnee von dem dünnen Schuhwerk schlug und in aller Hast seine Pelzstiefel anzulegen suchte, »an dem Pelz hier habe ich mich beinahe tot geschleppt,« fuhr er dabei fort, »ich bin durch und durch echauffiert!«
»Sie werden Zeit haben, sich abzukühlen.«
»Das fürch – ja – ja, gewiß – aber der Pelz hier hält mich warm. Wer ist übrigens jener alte Förster? – Der scheint an dieser Stelle permanent Schildwache zu stehen, denn gestern fand ich ihn ebenfalls hier.«