»Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort als Kavalier, daß ich nur unter dieser Voraussetzung gewagt habe, der Dame meine Dienste anzubieten.«

»Gut – fahren Sie fort; die Sache ist überhaupt unwesentlich und wir verlieren Zeit.«

»Ich konnte nicht denken,« fuhr Herr von Silberglanz fort, »daß mir Herr von – daß mir mein Freund eine Unwahrheit gesagt habe, denn als ich nach Schildheim kam und Sie zufällig verreist fand...«

»War das in der Tat zufällig?«

»Ich kann den höchsten Eid darauf ablegen – Sie zufällig verreist fand, bestätigte mir die Frau Baronin durch ihr ganzes Benehmen nicht allein, nein, auch deutlich in Worten, daß ich mich nicht geirrt, und bat mich, sie zu begleiten.«

»In der Tat?« flüsterte Georg leise zwischen den fest zusammengehaltenen Zähnen durch.

»Es änderte allerdings meinen ganzen Plan. Ich war auf einer Reise nach Paris begriffen.«

»Von *** über Schildheim?«

»Geschäfte hatten mich genötigt, den Umweg zu machen,« log von Silberglanz, »aber den Bitten einer Dame konnte ich keine Weigerung entgegenstellen.«

»Und Sie entführten Sie?«