»Zu Befehl, Herr Rittmeister.«
»Halt!« rief Georg, »bitte, laß ihn herein – er gehört mit dazu, und in diesem schönsten Augenblick meines Lebens darf mir der alte Mann nicht fehlen, der noch mit treuem Herzen an dem wilden Knaben hängt.«
»An welchem Knaben?« fragte Wolf erstaunt.
»An mir,« erwiderte Georg, »aber er kennt mich nicht; laß ihn jetzt zu uns kommen, denn in der rauhen Schale steckt ein wackerer Kern.«
Wolf winkte seinem Diener, und wenige Sekunden später trat, den Hut verlegen in der Hand herumdrehend, der alte Mann ins Zimmer und blieb an der Tür stehen.
»Kommt hierher, Forstwart,« sagte Wolf, »ich freue mich, Euch hier und wohl zu sehen.«
»Gnädigster Herr Graf sind gar zu gütig,« sagte der Alte, der Aufforderung Folge leistend.
»Meine Mutter dort will Euch guten Tag sagen.«
»Die gnädigste Frau Gräfin auch hier?« stotterte der Alte, während sein Blick erstaunt und verwirrt von ihr zu den beiden Söhnen hinüberflog.
»Kennt Ihr mich noch, Barthold?« fragte die alte Dame, »es ist eine lange Zeit, daß wir uns nicht gesehen haben.«