»Zum Henker auch,« rief Pulteleben, als er damit ankam, »das ist ja ein schon gebrauchtes Handtuch!«

»Herr Du meine Güte, sind Sie eigen!« sagte Jeremias; »ich brauche gar keins, ich nehme immer mein Schnupftuch. Was fehlt nun noch?«

»Wasser und ein reines Handtuch.«

Jeremias schüttelte mit dem Kopfe, stieg aber doch noch einmal hinunter und kam bald mit dem Verlangten zurück. Nur statt des Handtuchs hatte er eine reine Serviette gebracht, die er auf Helenens Toilettetisch gefunden und ohne Weiteres als gute Beute mitgenommen.

»Und wie steht's mit dem Bette?« fragte der Fremde, indem er den Rock auszog und die Hemdärmel in die Höhe streifte.

»Bett? giebt's nicht!« sagte Jeremias trocken, »wenigstens jetzt nicht. Sie wollen sich doch jetzt noch nicht schlafen legen?«

»Nein — aber doch den Abend.«

»Gut, bis dahin wird Alles besorgt werden.«

»Und kann man hier im Hause Etwas zu essen bekommen?«

»Zu essen? Hm« — sagte Jeremias, der darüber noch nicht recht mit sich im Klaren war — »danach müssen wir erst fragen. Für heute sind die Leute vielleicht noch nicht darauf eingerichtet. Aber da gehen Sie lieber in's Gasthaus zu Bodenlos — der hat's.«