»Esel!« grinste da Bux plötzlich vor sich hin — »Du bist doch, Gott straf' mich, zu dumm, daß Du glaubst, ich dächte an so 'was. Sitzt der Kerl auf — hahahahaha!«

Justus sah ihn erstaunt an.

»Also war's nur Spaß?« fragte er verdutzt.

»Na, Du glaubst wohl ich wär' ein Einbrecher im Ernst?« lachte Bux — »ne, Justus, für dumm hab' ich Dich immer gehalten, aber für so dumm doch wahrhaftig nicht.«

»Du machtest aber so ein ernsthaftes Gesicht dabei.«

Bux war aufgestanden und sah über den Felsen hin nach dem Weg hinüber. Sein scharfes Ohr hatte einen Schritt auf dem harten Boden gehört, und es dauerte auch nicht lange, bis ein Mann den Weg kam, der anscheinend die Richtung nach Zuhbel's Chagra einschlug.

»Kommt Jemand?« fragte Justus.

»Ist das nicht der Lump, der Jeremias?« sagte Bux, der nur eben mit seinen Augen über den Stein hinausschaute — Justus nahm seinen Hut ab und sah ebenfalls vorsichtig hinüber.

»Ja wohl,« flüsterte er, »das ist die rothköpfige Canaille, seine Perrücke leuchtet ja wie Feuer durch den Wald. Wo will denn der noch heute Abend hin? zu Zuhbel's doch wahrhaftig nicht, denn der würf' ihn den Augenblick aus dem Hause.«

»Und wie er sich immer umguckt,« flüsterte Bux zurück, »genau so, als ob er ein bös Gewissen hätte.«