»Den? – »»daß: da nach der Bestimmung derartiger Arbeitsverträge der Ertrag der Arbeit zwischen Arbeiter und Brodherren getheilt wird««, – nun, das ist doch deutlich genug: Ihr bekommt die Hälfte von Allem, was verdient wird.«

»Aber das ist doch gar nicht möglich.«

»Aber hier steht's ja noch einmal, gleich dahinter: von der ihm als Arbeiter zufallenden Hälfte des Ertrags der Arbeit in usancemäßiger Abtragung zu ersetzen.«

»Was ist denn das?«

»Usancemäßig? das ist, wie es dort gerade Gebrauch ist, mit der Abzahlung nämlich, denn zum Leben müßt Ihr doch auch was haben, also vielleicht die Hälfte oder das Viertheil von Eurem Verdienst. Begreift Ihr?«

»Das wär Recht,« nickte Behrens, »aber da ist noch ein fremdes Wort, was ich nicht verstehe – solidarisch –.«

»Nun, das heißt weiter nichts, als daß Ihr für Eure Frau und Kinder einsteht, damit die auch helfen die Schuld abzutragen.«

»Nun, das versteht sich ja doch von selbst,« sagte Behrens.

»Aber wißt Ihr was mir auffällt,« bemerkte der Schulmeister. »Erstlich steht hier kein Wort davon, daß Ihr die Sonntage frei bekommt, und wenn das auch bei uns Sitte ist, so weiß man doch nicht wie sie es drüben machen, und jedenfalls gehört das mit in den Contract. Dann aber ist auch noch das Wichtigste vergessen, und das könnte einen Haken haben.«

»Das Wichtigste, Schulmeister?«