»Hallo, Gottlieb!« rief es, »wo kommt Ihr denn heute in die Stadt? und wie gehts daheim?«

»Ei, Andres!« rief Behrens erfreut, wie er den Kutscher erkannte, der jetzt neben ihm am Wege hielt. »Das ist mir lieb, mein Junge, daß ich Dich finde. Wie gehts?«

»Oh, gut geht's; aber wo wollt Ihr hin, Behrens?«

»Nach Brasilien, Andres.«

»Nach wohin?«

»Nach Brasilien.«

»Alle Wetter,« sagte der junge Bursch erstaunt, »weiter nicht?«

»Ne, Andres; – wie wär's, wenn Du mitgingst? – Reise und Alles frei, und die Schinderei hier zu End.«

»Hm, Behrens, kommt doch einmal mit vorn auf den Bock; ich schaffe nur den Wagen nach Haus und versorge die Pferde, und habe dann weiter nichts zu thun, daß wir noch ein Wort zusammen reden können, – heute kommt Ihr doch nicht mehr hin.«

»Nein, Andres,« sagte Behrens, »und morgen wahrscheinlich auch nicht, aber ich fahr mit, denn es wär mir lieb, wenn Du mich nachher begleiten könntest.«