»Ich war in der Stadt, Vater; ich wollte...«

»Ich brauche nicht zu wissen, was Du wolltest.«

»Mein lieber, lieber Vater!« Er hatte des Vaters Hand ergriffen und hielt sie fest in der seinigen.

Der alte Graf sah ihn an; dann legte er ihm die andere Hand auf den Kopf und sagte leise: »Ich will zu Deiner Mutter gehen; laß mich jetzt los, George.«

»Lebe wohl, Vater!«

»Gehst Du wieder fort?«

»Ja, ich habe versprochen um vier Uhr in der Stadt zu sein.«

»Gut, gut, aber bleibe nicht zu lange.«

George küßte die Hand, die er in der seinigen hielt. Der alte Graf aber, als ob er fürchte, daß der Sohn noch von etwas Anderem sprechen werde, machte sich los, winkte ihm mit der Hand und verließ dann rasch das Zimmer.

Eine Viertelstunde später ritt George wieder langsam zum Thor hinaus. Der Himmel hatte sich umzogen, der Wind heulte das Thal hinauf und ein feiner Regen begann zu fallen. Er fühlte es nicht. Draußen vor dem Thor hielt er sein Thier noch einmal an und wandte den Blick zurück auf das Schloß.