»Wir haben Briefe erhalten,« sagte Felix, »aber es steht nichts darin, was Sie interessiren könnte – ausgenommen, daß die Colonie unter Sarno's Führung blüht und gedeiht und – ja, doch das Eine – daß Baron Jeorgy plötzlich verschwunden ist!«

»Durchgebrannt,« lachte Jeremias, – »nur ein Wunder, daß er sich so lange gehalten hat.«

»Und Director Sarno hat sich verheirathet,« sagte Helene.

»Hurrjeh!« rief Jeremias voller Erstaunen, indem er blitzschnell herumfuhr – »ob ich's ihm nicht immer prophezeit habe! Aber wen?«

»Ein junges, braves Mädchen, die Tochter eines Colonisten, die mit ihren Eltern einen der furchtbaren Parcerie-Verträge im Norden durchgemacht hatte,« sagte Felix.

»Und es geht ihm gut?«

»Vortrefflich – aber jetzt, Jeremias, ist keine Zeit mehr zu versäumen. Wenn Sie uns wirklich die Liebe erzeigen wollen, so müssen Sie unverweilt aufbrechen. Sind Sie mit warmen Kleidern versehen?«

»Hinlänglich – ich habe mich noch immer nicht wieder an die Kälte gewöhnen können und friere mordmäßig.«

»Und bei Ihnen zu Hause geht Alles gut?«

»Danke, ja! Meine selige Frau ist wieder ganz auf dem Zeug.«