»Nein, er heirathet eine Gouvernante und wird Gouverneur,« meinte Pfeffer.
»Thorheit,« rief Handor, »da kommt der Champagner, und nun Gläser her und ein volles Glas den schönsten Augen!«
Für den Augenblick war jedes weitere Gespräch gestört, denn das Einschenken, Anstoßen und Trinken beschäftigte die Anwesenden so vollkommen, daß sie nicht einmal den Eintritt eines neuen Gastes bemerkten.
Es war der junge Graf Monford, der gar nicht etwa so selten die Künstlerkneipe besuchte, weil er dort immer sicher war, gute Gesellschaft zu finden.
»Nun mußt Du uns aber auch Deine schönsten Augen nennen, Handor,« rief Höfken ihm zu, »denn wenn ich ihnen ein Glas bringen soll, muß ich auch wissen, an welchem Theile des Himmels diese Sterne stehen.«
»Nie indiscret, Kamerad,« lachte Handor, »Jeder von uns trinkt den Augen, die er für die schönsten hält.«
»Und in dem Sinne nehme ich auch ein Glas mit,« rief George Monford; »heh, Kellner, noch Champagner!«
Handor war bei der Stimme rasch herumgefahren, und für den Augenblick verlor sein Antlitz jede Farbe; aber in dem Tumult bemerkte es Niemand, und Handor hatte auch rasch genug seine Fassung wiedergewonnen.
»Graf Monford,« rief er erfreut, ihm die Hand entgegenstreckend und sie herzlich schüttelnd, »lassen Sie sich auch einmal wieder bei uns sehen?«
»Ich bin heute eigentlich nur hergekommen, um Sie auf ein paar Minuten zu sprechen,« sagte der junge Mann.