„Hm, so?“ sagte der Alte nachdenkend, „und leben noch Anverwandte von dem Todten in dieser Gegend?“

„Nein, außer unserer Familie keine mehr; sie zogen damals weit weg, und wir haben nie wieder von ihnen gehört. — Weshalb?“

„Oh, ich meinte nur,“ nickte Brenner; „aber eine arme Frau, die jedoch einmal weit bessere Tage gesehen haben mußte, und jetzt dort drüben in der Ecke begraben liegt, hat, als sie noch lebte, oft Stunden lang bei diesem nämlichen Stein gesessen.“

„Eine Frau?“

„Ja, die mit zwei Kindern hierher zog, einem Knaben und einem Mädchen — der Knabe starb bald und die Frau nachher auch.“

„Und wie hieß sie?“

„Sie nannte sich hier die Edmunden.“

„Der Name ist mir völlig fremd. Seit wann ist sie todt?“

„Oh, schon eine Reihe von Jahren; wir können nachher einmal an ihrem Grab vorbeigehen.“

„Und die besuchte dieses Grab?“