„Haben sie Alles verstanden,“ fragte Toanonga.

„Alles,“ sagte der Schotte, der klug genug war, den Alten so viel als möglich bei guter Laune zu erhalten, „und sie bitten dich fortzufahren.“

„Schön,“ erwiderte der alte Häuptling, zufrieden dabei mit dem Kopfe nickend: „Ich muß dir nun sagen, daß ich im Anfang gar keine Lust hatte, euch hier auf der Insel zu behalten. Ihr waret Kriegsgefangene von Tai manavachi und ich wollte, er sollte euch mit hinüber nach Tonga nehmen. Tai manavachi hat aber ein großes Herz. Er sagte, daß seine jungen Leute sehr zornig auf euch wären, und er nicht wisse, ob er dann sein Wort halten könne: euch kein Leid zuzufügen. Überdies könnte er euch auch nicht gebrauchen und wolle nichts mehr mit euch zu thun haben.“

Sehr freundlich von Tai manavachi, dachte Mac Kringo, erwiderte aber laut kein Wort und verzog keine Miene, und der Alte fuhr nach kurzer Pause fort:

„Da ihm aber nach unseren Gesetzen nun das Recht über euch zusteht, so haben wir, die Egis des Landes, uns die Sache überlegt, euch ihm abgekauft und beschlossen, euch hier auf Monui zu behalten.“

„Abgekauft?“ rief Mac Kringo erstaunt.

„Ja, Freund,“ sagte der Alte, ganz unbefangen und freundlich dabei lächelnd, „abgekauft. Nicht etwa, denn ich wüßte nicht, was ich mit euch anfangen sollte, sondern die Egis, und zu welchem Zwecke, will ich dir gleich auseinandersetzen, wenn du den Übrigen erst meine Worte erklärt hast.“

Mac Kringo that das diesmal schnell genug, denn die Nachricht hatte ihn selber überrascht, Legs aber rief lachend aus:

„Da hätte ich den Alten für gescheidter gehalten. Wer uns kauft, ist bös angeführt, denn ich will verdammt sein, wenn ich selbst mein eigener Herr sein möchte.“

„Und was wollen sie da mit uns machen?“ fragte Spund erschreckt; „da sollen wir wohl arbeiten?“