„Bah!“ lachte Jonas; „die Arbeit, die die faulen Burschen hier zu verrichten haben, könnte man recht gut vor dem Frühstück fertig bringen, ehe der Kaffee kalt wird; – Lumpenvolk das, einen weißen Christenmenschen zu kaufen! Aber so viel weiß ich, daß ich mich schon dumm genug anstellen werde.“

„Und dazu brauchst du dich auch gar nicht zu verstellen,“ brummte Lemon. „So viel ist aber sicher, und Legs hat Recht, ich hätte die Rothhäute auch für gescheidter gehalten, als daß sie Kerle wie Spund und Pfeife kauften.“

„Na, sei du nur –“

„Ruhig!“ unterbrach aber Mac Kringo die Kameraden; „ist das jetzt eine Zeit zum Necken? Hört erst, was der Alte weiter zu sagen hat, nachher können wir darüber reden.“

„Was sagen sie?“ fragte Toanonga.

„Sie lassen dich nur bitten, fortzufahren,“ erwiderte Mac Kringo.

„Gut, sehr gut,“ nickte der Alte wieder, während jetzt besonders die Frauen unter den Zuhörern sich vordrängten, als ob sie kein Wort von dem verlieren wollten, was da verhandelt würde. „Die Egis haben euch also, wie ich dir schon vorher erzählt, gekauft, und eigentlich blieb ihm nichts Anderes übrig; denn was sollten wir mit euch machen? ihr habt keinen Tabak, keine Glasperlen, keine Beile, kein Zeug, für das wir euch zu einer weiten Seefahrt ausrüsten könnten, und ihr werdet doch wohl einsehen, daß wir euch das nicht auch noch obendrein schenken können, weil ihr eines Egi Tochter habt entführen wollen und dabei verunglückt seid.“

„Aber wir können uns vielleicht selber ein Boot bauen oder ein Canoe aushauen,“ unterbrach ihn jetzt Mac Kringo, dem der Gedanke nicht recht behagen wollte, den rothen Gesellen käuflich überlassen zu sein.

„Womit?“ fragte ihn aber ganz trocken der Alte. „Habt ihr selber Beile? Habt ihr Segel und Ruder? Habt ihr Proviant? Nein, Freund; wir haben schon Schaden genug durch euch gelitten und wollen jetzt auch einigen Nutzen aus euch ziehen.“

„Aber was sollen wir thun?“ fragte der Schotte ungeduldig.