Der alte Häuptling saß wie gewöhnlich vor seiner Hütte und nickte dem Schotten, als er ihn kommen sah, freundlich und herablassend zu.
„Willst du keinen Handel mit dem Schiff treiben, Toanonga?“ fragte ihn dieser, als er, neben [ihm] angekommen, sich bei ihm niedergelassen hatte. „Brauchst du keinen Tabak und keine Beile mehr?“
„Je nun, Ma Kino,“ schmunzelte der Alte, „können immer Alles gebrauchen. – Wenn Papalangis aber mit Toanonga handeln wollen, mögen sie selber herüberkommen.“
„Aber ein Canoe ist doch schon zu ihnen hinübergefahren.“
„Ja,“ sagte der Alte gleichgültig, „habe es auch gesehen; sind neugierige junge Leute, die vielleicht einmal zuschauen wollen, was die Papalangis an Bord haben.“
Mac Kringo wußte recht gut, daß sich der Alte nur so stellte, als ob jenes Canoe aus freien Stücken dort hinüber gefahren sei. Ohne seine Erlaubniß durfte nämlich gar kein Fahrzeug das Binnenwasser verlassen, mit irgend einem Schiffe Handel zu treiben. Er ließ sich jedoch nichts merken und antwortete nur ruhig:
„Sie werden aber nicht verstehen, was die Papalangis zu ihnen sagen.“
„Bah!“ lachte der Alte, „ist auch nicht nöthig! was werden die Papalangis viel sagen? Aber weißt du, Ma Kino, was das für ein Schiff ist? doch keines, das herumfährt, Wallfische zu fangen?“
„Ich glaube kaum,“ sagte der Schotte, „und denke eher, daß es zu euch kommt Cocosnußöl einzutauschen.“
„Hm, das habe ich mir auch gedacht! Ob sie wohl Kanonen an Bord haben?“