„Jedenfalls,“ meinte Mac Kringo, der dadurch alle etwaigen Gelüste des Häuptlings auf das Schiff abzuwenden suchte. „Bewaffnet sind derartige Schiffe immer gut, denn sie wissen nie, ob sie Freunde oder Feinde auf den Inseln finden.“

Toanonga erwiderte nichts hierauf, sondern sah eine Weile nachdenkend vor sich nieder; endlich [sagte] er:

„Wär' ein vortrefflich Ding, wenn wir auch Kanonen hätten; was meinst du, Ma Kino? könnten nach Hapai hinüberfahren und die ganze Insel wegnehmen. Bum – bum! wie die Hapai-Burschen laufen würden, wenn Toanonga mit solchen großen Dingern zu ihnen käme!“

„Die Papalangis verkaufen nur nicht gern ihre Kanonen,“ meinte der Schotte, „sie brauchen sie immer selber und können hier keine anderen dafür wieder bekommen.“

„Wär' auch gar nicht nöthig,“ sagte Toanonga finster, „brauchen hier nicht herzukommen und Tonga-Leute todt zu schießen – Tonga-Leute gehen auch nicht zu den Papalangis und fangen dort Krieg an.“

Wieder machte er eine Pause, und Mac Kringo schwieg ebenfalls, da er nicht recht wußte, was er ihm darauf erwidern sollte! Jedenfalls merkte er aber, daß der Alte etwas auf dem Herzen habe und nur nicht recht mit der Sprache herauswollte.

„Sag einmal, Ma Kino,“ fuhr da endlich Toanonga fort, „gefällt es dir auf Monui?“

„Mir? gewiß!“ erwiderte durch die Frage etwas überrascht der Schotte, denn bis jetzt hatte sich der alte Häuptling entsetzlich wenig darum gekümmert, ob ihnen das Leben dort zusagte oder nicht.

„Und möchtest du wieder hinaus und Wallfische fangen?“

„Ich danke schön, wenn es nicht sein muß, gewiß nicht!“ lachte der Matrose.