»Ganz recht, aber was damit?«
»Habt Ihr Niemanden mehr im Haus drüben?«
»Keine Seele – der Platz ist jetzt vollkommen verlassen, denn ich konnte ihn allein nicht schützen, und wenn sie mir ihn abbrennen, so muß ich's eben ertragen.«
»Habt Ihr Courage, Boyles?«
»Gegen einen offenen Feind, ja,« sagte der Mann, »aber nicht gegen diese Halunken. Denkt nur daran, wie heimtückisch sie Euren eigenen Vater erschossen haben.«
»Ihr würdet nicht wieder hinübergehen und in dem Hause bleiben?«
»Nicht für hunderttausend Dollar,« erwiederte Jener bestimmt, »denn ich weiß, daß sie mir nie etwas nützen könnten. O dieser unselige Krieg. Was für Elend hat der schon über das Land gebracht.«
»Wenn Ihr nur anfangt es einzusehen,« sagte Jenkins düster – »aber was geschehen, läßt sich eben nicht mehr ändern – es muß ertragen werden und nur das bleibt übrig, diese Schurken, die weder Freund noch Feind angehören, wo wir sie fassen können zu züchtigen, und darin können wir uns getrost die Hand bieten. Wo ist mein Bruder Bill, Klingelhöffer? war er nicht vorhin hier?«
»Er wird drüben in der Corncrib mit den Mädchen sein,« antwortete der Deutsche – »ich hörte, daß sie vorhin davon sprachen. Was soll er?«
»Wir müssen Jemanden im Hause drüben haben,« sagte der junge Mann finster und entschlossen – »Laßt mich nur machen – ich glaube, ich habe den richtigen Plan – jedenfalls ist es ein Versuch; Bill aber, so klein er sein mag, ist ein ganz gescheuter und durchtriebener Bursche, der seine Sache schon geschickt machen wird.«