»Aha! sehr vorsichtig,« nickte der Bursche – »nun vielleicht können wir ihr in diesen Tagen sicheres Geleit geben, damit sie von den Jay-hawkern nichts zu fürchten hat. Bei wem ist sie im Haus?«

»Bei Thomsons,« sagte Bill, auf gut Glück einen der dortigen Namen nennend.

»Ach, laßt die Dummheiten,« unterbrach ihn aber einer der Uebrigen, und es waren indessen etwa fünf Mann ins Haus getreten. »Da haben wir doch jetzt Wichtigeres zu thun, als solche Faxen. Wo steckt Boyles?«

»Er ist auch gestern Abend über den Fluß gefahren und nach Perryville gegangen.«

»So? und was will er da, mein Herz?«

»Er will Hülfe haben, daß ihn böse Menschen nicht auch umbringen und ausplündern können.«

»Ei, sieh mal an,« lachte Hendricks, »ja, den Weg hätten wir ihm ersparen können. Wir sind selber hierher gekommen, um bei ihm zu bleiben, denn die Jay-hawker treiben sich wirklich in der Nachbarschaft herum. Aber bist Du hier ganz allein auf der Farm oder wer ist sonst noch bei Dir?«

»Ich bin ganz allein hier,« sagte der Knabe, »denn die Frauen sind auch den Fluß hinab in die Ansiedlung gegangen, weil sie sich fürchten hier zu bleiben.«

»Hm – fürchten, wovor, wenn wir da sind,« lachte Hendricks – »Aber Boyles hat auch wohl Ursache, die bösen Menschen zu scheuen, denn, wie ich gehört, soll er viel baares Geld mit von Missouri herunter gebracht haben. Ist das wahr?«

»Ich weiß es nicht,« sagte der Knabe scheu.