»Wenn wir klug sind, halten wir die Mäuler,« brummte Bob, der noch immer keine Lust verspürte, an Bord zurückzukehren, »was geht uns der alte Kasten an?«
»Wird uns nichts helfen, Mate,« meinte aber der Bootsteuerer, indem er gegen den Offizier nur als Antwort die Achseln zuckte: »denn sicher schicken sie ein Boot herüber, um sich zu erkundigen. Jedenfalls werden wir aber da hören, wie's drüben steht, und ich glaube nur nicht, daß uns das Volk hier wieder fort läßt, Dich nun einmal gar nicht, Bill, als Familienvater.«
»Unsinn!« brummte der Matrose – »aber da hinten geht's los – das wird Ernst. Jetzt knattern die Schüsse von allen Seiten.«
»Und da drüben geht auch schon ein Boot nieder,« rief der Bootsteuerer; »wenn die ihre Lanzen mitbrächten, könnten wir am Ende das Nest von Gefängniß stürmen und den Amerikaner herausholen. Der ganze Schwarm steckt jetzt an den Schanzen.«
»Es ist nur der Teufel,« brummte Bob, »daß ein an Land fahrendes Boot keine Lanzen und Harpunen mitnimmt. – Jungens, die müssen wahrhaftig schmählichen Thran an Bord haben.«
»He holla, amigos,« rief jetzt der kleine Dolmetsch, der von Schweiß und Regen triefend auf sie zusprang – »was für ein Schiff ist das da drüben? Wallfischfänger?«
»Ja wohl,« nickte Bob, denn er hielt es für unmöglich, das abzuleugnen – ein Kind konnte es ja von hier mit bloßen Augen erkennen.
»Nicht Mosquera, heh?« fuhr der Kleine fort.
»Mosquera? was hat Mosquera mit der Martha's-vine-yard zu thun,« brummte der Matrose.
Der Kleine wandte sich jetzt an den Offizier des Trupps und schien, seinen Bewegungen nach, diesen veranlassen zu wollen, die Leute wieder nach den Schanzen zu dirigiren, wo indessen das Feuer lebhafter wurde. Der aber zuckte die Achseln. Er hatte jedenfalls Befehl erhalten, hier zu warten, und schien selber keine übergroße Lust zu haben, an dem Gefecht Theil zu nehmen.