Der Barkeeper rief in diesem Augenblick den Fremden zu dem indeß bereiteten Abendbrod, die übrigen Gäste gingen großentheils zu Bett, mit ihnen Soldegg, der, als er an dem Deutschen vorüberging, ihm eine freundliche gute Nacht zurief.
»Soll mich der Böse holen,« murmelte Hopfgarten, als jene das Zimmer verlassen, zwischen den Zähnen und einem eben in Arbeit befindlichen Hühnerbein durch, »wenn mich nicht des Burschen Gesicht und ganzes Wesen auf die Länge der Zeit zur Verzweiflung bringen könnte. Solch eine Ähnlichkeit ist noch gar nicht dagewesen — aber er ist's nicht — wahrhaftig nicht, denn mit dem Brief hab' ich ihm auf den Zahn gefühlt. Wenn da — 'was nicht richtig war — wenn er nur mit einer Miene gezuckt hätte, dann wußt' ich woran ich war — Sie, Barkeeper« — setzte er dann lauter zu dem besagten Individuum hinzu, das sich eben eifrig damit beschäftigte die wenigen im Zimmer befindlichen Lichter — das eine was auf Herrn von Hopfgartens Tisch stand ausgenommen — auszublasen — »kannten Sie den Herrn mit dem ich vorhin sprach?«
»Den Gentleman mit den Kamaschen?« sagte der Barkeeper, ohne sich weiter nach dem Frager umzusehn.
»Denselben.«
»Nein.«
»Sie wissen nicht wo er herkommt.«
»Nein, glaube von oben.«
»Von Norden?«
»Ja — «
»Und heißt?«