»Dann freilich,« brummte der Jäger halb laut vor sich hin — »seit der Zeit ist das Mädchen gestorben und vor einigen Monaten ein Knabe geboren worden, und das Kind allerdings ist jetzt schwer krank.«

»Das Mädchen todt — du großer Gott — die arme, arme Sidonie.«

»Das Herz wird ihr wohl zu voll und schwer gewesen sein in der Zeit Briefe zu schreiben,« sagte die Matrone bedauernd, »ja aussprechen und ausweinen mag man sich dann wohl gern, aber zum Schreiben zwingt man die Hand da nicht.«

»Aber wie bekommt die Fremde die vielen Sachen hinüber Mr. Owens?« fiel Sarah hier ein, Amalie zu zerstreuen, daß sie sich nicht dem traurigen Gedanken zu sehr hingebe — »es wird schwer sein das Alles zu Pferde zu transportiren.«

»Ist's denn so viel?« frug Jack Owen.

»Ei die beiden Kisten hier, dann jene Koffer dort, und diese Schachteln und Reisesäcke.«

»Hm, das allerdings — packt sich auch verd — ungemein schlecht auf ein Pferd; aber das ist das wenigste — sind es Sachen für Mrs. Olnitzki bestimmt?«

»Zum großen Theil; wie auch mein eigenes Gepäck.«

»Sehr gut, dann schaffen wir auch Rath,« sagte der Jäger gutmüthig — »solltet Ihr nicht mit Euerem kleinen Wagen über die greenbriar ridge hinüberkommen können, Rosemore? nachher geht's glatt und leicht durch den offenen Wald, dicht an der Bayo hin.«

»Über die greenbriar ridge mit dem Wagen, Mann,« sagte aber der Alte, dabei mit dem Kopfe schüttelnd, »wo denkt Ihr hin; da müßten wir erst eine ordentliche Straße durch brushy hollow aushauen, und blieben nachher noch immer im Sumpf an der andern Seite stecken. Nein nicht in acht Tagen brächten wir das fertig, aber mit den Thieren an der overcup flat hin geht es ganz gut; die Kisten und Koffer sind eben nicht übermäßig schwer, und lassen sich recht gut auf einen Packsattel laden. Freilich muß man nachher tüchtig im Wald herumlaviren mit den Thieren, freie Bahn durch die Bäume durchzufinden, aber es geht doch, und ich getraue mich sie in fünf bis sechs Stunden hinüber zu führen.«