»Nun, was soll's, Patrick? — was habt Ihr hier oben zu suchen?« rief ihm der Wirth, mit der Nähe des stets halbtrunkenen Burschen eben nicht recht zufrieden, mürrisch entgegen, — »weshalb hat Euch der Barkeeper hier heraufgelassen?«
»Konnt's eben nicht verhindern, mein Herzchen,« sagte Patrick lachend, »denn wie er mir in den Weg treten wollte, legte ich ihn ganz sanft — ich habe dem süßen Burschen nicht ein Bischen weh gethan, — unter den Schenktisch.«
»Was wollt Ihr denn da von mir?« rief Herr Hamann bestürzt aus — »was habt Ihr vor, daß Ihr mit Gewalt hier zu mir heraufbrecht, und meine Leute mishandelt.«
»Frieden, bei Jäsus mein Herzchen,« beschwichtigte ihn aber der rauflustige Ire, »Nichts honey, wie eine kleine Abrechnung zwischen uns Beiden, von denen Jeder glaubt, daß der Andere in seiner Schuld ist.«
»Ich in Deiner Schuld Patrick?« rief aber Herr Hamann rasch erstaunt aus — »wohl deshalb, weil Du beinah drei Wochen bei mir gegessen und getrunken hast?«
»An der bar ist jeder Schluck bei Cent und halbem Cent bezahlt,« betheuerte der Ire.
»Aber das Essen, wer hat das berichtet?«
»Hab ich Euch nicht den Graben um den Hof gezogen?«
»Den Graben,« rief Herr Hamann verächtlich, »Du hast Dich drei volle Tage, das heißt die Stunden abgerechnet, die Du dabei im Schenkzimmer gesessen mit dem kleinen Graben — «
»Über Mittag, Herzchen.«