»Na nu wird's Tag!« rief der Steuermann verwundert, »dei spreekt wie en Buk — Sie da also mit den empfindlichen Ohren, wie heißen Sie und wo sind sie her?«
»Zachäus Maulbeere aus Halle.«
»Maulbeere« — murmelte der Steuermann, den Namen auf der Liste suchend — »Maulbeere — Maulbeere —«
»Nein, nur einmal Maulbeere!« sagte Zachäus. Einzelne lachten, die Familie Löwenhaupt aber, deren Herr und Stamm sich in einem kleinen winzigen Männchen, mit einer furchtbar großen, wie eingehakten Habichtsnase zeigte, begann wieder auf's Neue ihre Klagen über den Einbruch in ihre Rechte.
»Ruhe da!« rief aber der Steuermann — »und Sie da, wer hat Ihnen denn eigentlich Erlaubniß gegeben im Zwischendeck zu rauchen, und noch dazu solchen Giftknaster — wenn Sie das Schiff wirklich nicht in Brand stecken verpesten Sie es.
»Der Eine liebt Rosen der Andere Teufelsdreck« sagte Zachäus ruhig, »ich liebe Rosen.«
»Kann ich mir denken« meinte der Steuermann — »wer aber hat die Coye von allem Anfang an inne gehabt?«
»Ich — wir —« schrieen die Eheleute Löwenhaupt.
»Wie viel sind Sie?«
»Nu wie viel sollen mer sein?« frug Madame Löwenhaupt beleidigt — »ich und der Itzig.«