»Ah – und was ist Ihre nächste Lection? – dürft' ich um Ihren Unterrichtsplan bitten – rrrrr?«

»Mit Vergnügen,« sagte Hennig, schob den schrägen Deckel seines Schreibpultes empor, nahm ein zusammengelegtes Papier heraus und übergab es dem frommen Herrn.

»Hm – gut – nicht übel – hm – ja – Verstandesübungen – Verstandesübungen rrrrrrr – Verstandesübungen – die haben Sie ja alle Tage, und Religionsstunden nur eins, zwei, drei, vier Mal – etwas ungleich vertheilt, Herr Hennig, etwas ungleich vertheilt – Sie ändern das vielleicht – rrrrrre!«

Hennig biß sich auf die Lippen, erwiederte aber Nichts. –

»Sie haben also jetzt Schreibestunde?«

Der Lehrer verneigte sich.

»Bitte, dürft' ich Sie einmal um die Schreibebücher ersuchen – ah, da kommen sie schon; sehr schön, mein Knabe – leg' sie nur daher – wie heißt Du – rrrrrrr?«

»Iche?« – lautete die Gegenfrage als Antwort.

»Ja, Du.«

»Berner's Christoff.«