»Der einzig mögliche Platz wäre Matawai Bai und zwar in der Einfahrt, in der früher ein alter Missionair wohnte, der leider Gottes gestorben ist — jetzt sitzt ein Franzose drin — ja zwei eigentlich, denn dicht daneben wohnt noch Einer, und außerdem hat sich der Posten gerade überhalb der beiden Häuser in eine alte, nicht mehr benutzte Hütte placirt, der, wie ich gehört habe, alle zwei Stunden von Papetee aus abgelöst werden soll, während die weiter unten befindlichen mit einem anderen, dorthin gelegten Detachement in Verbindung stehn.«
»Und könnten wir nicht unter oder über der Vorposten-Grenze landen?« frug Mr. Noughton.
»Nein« sagte der Seemann, kopfschüttelnd, »erstlich nimmt das zu lange Zeit weg, und selbst das nicht einmal gerechnet, müßte ein Boot auf dem Binnenwasser und dicht am Strande hin völlig Spießruthen bei den Posten laufen, und es wäre rein unmöglich es unentdeckt an den Ort seiner Bestimmung zu bringen, während dorthin gerade die Ladung im Schatten der Riffe und später der Palmen die größte Wahrscheinlichkeit sicherer Landung für sich hat.«
»Das ist das Haus wo Monsieur Delavigne wohnt« sagte Mr. Noughton — »und sein Nachbar heißt Lefévre.«
»Ich glaube das sind die Namen« brummte der Alte, »kommt aber nicht d'rauf an wie, sondern wo sie getauft sind.«
»Hm, hm, hm« sagte der Amerikaner, nachdenkend im Zimmer auf- und abgehend — »ich glaube — lassen Sie mich einmal sehn — ich glaube Bruder Rowe hat Zutritt da im Haus —«
»Wird ihm wenig helfen« meinte Mac Rally.
»Kann ich einmal mit Jim sprechen?« frug Noughton, vor dem Seemann stehen bleibend.
»Ich wollte selber ich könnte seiner habhaft werden« erwiederte dieser, »aber wie mir Bob, mein Zimmermann sagt, hat er alle Ursache sich nicht bei Sonnenschein zwischen den Franzosen blicken zu lassen — es müssen alte Geschichten sein. In den Guiaven drin steht aber ein Haus, wo er zu finden sein soll.«
»Bei der alten Irischen Hexe?« frug der Amerikaner.