Der fromme Aonui kam aber auf einen anderen Ausweg, und mit den um ihn geschaarten Seinen, denen er rasch ein Zeichen gegeben, begann er jetzt ohne Weiteres eines ihrer gewöhnlichen und von allen gekannten Kirchenlieder, das sie im Chor so gern sangen und dem sich auch augenblicklich die Nächsten anschlossen. Weiter und weiter drängte die fromme Melodie hinein in die Masse, den Tanz und Sang der Einzelnen schon halb übertönend, mehr und mehr schwollen die Töne im vollen rauschenden Chor, ein Preis dem Herrn in der Höhe und ein Gebet um seinen Schutz, seine Hülfe in Drangsal und Noth.
Die Tänzer standen still und horchten den Tönen – selbst der Trommler, der im Anfang wie in Schadenfreude nur ärger auf das gespannte Fell losgeschlagen, schwieg mit dem wilden Tanz und folgte leise dem Takte der Hymne mit den Schlägeln – wunderliche Begleitung dem frommen Lied:
Dein sei Lob, Ehre, Preis und Ruhm
Der Liebe höchstes Eigenthum –
Erbarm Dich uns'rer Sünden
Und laß uns, oh Herr Zebaoth
In Leid und Graus in Noth und Tod
Vor Dir Herr, Gnade finden.
Und wenn das letzte Strafgericht
Im Sturm der Erde Vesten bricht